Tiere in Alters- und Pflegeheimen

Die Pflegewohnung Weitblick in Winterthur Wülflingen hat drei kleine Helfer, die uns und unseren Bewohnern den Tag verschönern. Diese nennen Sich Jimmy, Debby und Bella. Das sind unsere Hunde, die uns und unsere Bewohner durch den Tag begleiten.

Die Rückmeldungen und Reaktionen, dass wir Haustiere in der Pflegewohnung haben, sind in den meisten Fällen sehr positiv, von Bewohnern sowie auch Besuchern. Wir haben recherchiert und ein paar Punkte zusammen getragen die erklären, weshalb Tiere in Alters- und Pflegeheimen immer populärer werden.

Vorteile von Tieren in Alters- und Pflegeheimen

In mehreren Studien wurde wissenschaftlich belegt, dass Tiere eine positive Wirkung auf alte und/oder pflegebedürftige Menschen haben:

Tiere lösen Glücksgefühle bei Tierfreunden aus. Nach kurzer Zeit sind sie häufig ein wichtiger Bezugspunkt für Menschen, die dafür empfänglich sind.

Mit ihrem weichen Fell vermitteln Tiere den Senioren ein Gefühl von Geborgenheit, Nähe und Trost. Tiere sind ein guter Trostspender und Zuhörer.

Ein Tier erleichtert und fördert die soziale Interaktion. Mit Tieren kann man auf andere Arten kommunizieren. Durch Berührung, Gesten, Laute können auch Menschen mit ihnen in Kontakt treten, die sich sprachlich nicht mehr gut oder gar nicht ausdrücken können.

Bei Senioren mit motorischen Einschränkungen ist sogar häufig zu beobachten, dass sie während des Spiels oder beim Schmusen mit dem Tier so weit von ihren körperlichen Einschränkungen abgelenkt werden, dass sie Bewegungen, die vorher nicht mehr möglich schienen, wieder ausführen können.

Der Kontakt zu den Vierbeinern wirkt wie ein Gehirnjogging für die Senioren, da es sowohl das Kurzzeit-, als auch das Langzeitgedächtnis trainiert. Die Bewohnersind darum bemüht sich den Namen, Alter, Rasse und Eigenschaften des Tiers zu merken. Untersuchungen zeigen, dass selbst demenzkranke Senioren sich auch noch nach einigen Tagen an den Namen des Tieres erinnern können.

Bei demenzkranken Patienten ist es auch wissenschaftlich erwiesen, dass sie mit einem Haustier wieder einen positiveren Lebenssinn erfahren können.

Demenzbetroffene leben in einer Welt, welche für die nicht Betroffenen nur schwer verständlich ist. Tiere können mehr Wärme, Lebensfreude und Lächeln in das Leben eines Demenzbetroffenen bringen. Eine Tiergestützte Therapie regt auch alle Sinne des Pflegebedürftigen an und weckt Erinnerungen, zum Beispiel an frühere Erlebnisse mit eigenen Haustieren.

Risiken/Bedenken

Hygiene:

Hygienische Bedenken sind häufig und meist nicht gerechtfertigt. Solange die Grundregeln der Hygiene eingehalten werden, die Tiere gesund sind, regelmässig zum Tierarzt gebracht, geimpft, entwurmt und gegen Parasiten behandelt werden, steht weder einem Kontakt mit älteren noch kranken Menschen etwas im Wege.

 

Stürze:

Tiere in Altersheimen können einen Risikofaktor für Stürze darstellen. Uns ist es deshalb wichtig, dass sich unsere Hunde stehts im vorderen Bereich der Pflegewohnung aufhalten und nicht in private Bereiche wie Zimmer oder Nasszellen gehen. So hat das Pflegepersonal die Bewohner und die Hunde stehts im Blick und kann Unfälle verhindern.

Wie können wir helfen?